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Husten, Ekzem, Stress? Malve wird Sie retten

22. 11. 2021 3 Minuten Lesen
Ob Sie sie für einen Tee, ein Bad oder einen Umschlag verwenden, Sie können immer auf ihre Hilfe zählen. Die Malve-Pflanze ist eben ein Partner für alle Fälle. Diese Heilpflanze sollte in Ihrer Hausapotheke nicht fehlen. Ebenso wie Kamille, Minze oder Johanniskraut.

Es ist ratsam, gleich zwei Beutel mit Malve zu haben: einen mit getrockneten Blättern der Wilden Malve und den anderen mit getrockneten Blüten der Mauretanischen Malve. Fragen Sie sich warum? Dann lesen Sie weiter!

Gegen Entzündungen und Schmerzen

Bevor wir uns mit den Fähigkeiten der beiden Malven befassen, sollten wir einen kurzen Blick auf die botanische Klassifizierung werfen. Das ist wichtig, damit Sie sich nicht denken, dass alle Malven gleich sind. Die Biologen haben sowohl die Wilde Malve als auch die Mauretanische Malve in die Familie der Malvengewächse eingeordnet, die zusammen mit anderen (wie Pappel, Hibiskus, Affenbrotbaum oder Pavonia) die Familie der Malvengewächse bilden.

Die Malve-Pflanzen sind Kräuter, Sträucher und Bäume, die vor allem wegen dem hohen Gehalt an Schleimstoffen und Gerbstoffen interessant sind. Einige werden aus diesem Grund schon seit der Steinzeit von den Menschen angebaut. Sie werden auch in traditionellen Kräuterbüchern als Heilpflanzen erwähnt. Jedoch hat jede Malve und jeder Teil von ihr leicht unterschiedliche Fähigkeiten.

Die getrockneten Blätter und Zweige der Wilden Malve enthalten vor allem Flavonoide, Polyphenole, ätherische Öle, Schleimstoffe, Gerbstoffe sowie die Vitamine A, B, C und Mineralstoffe wie Eisen, Kalzium, Magnesium, Zink oder Kalium. Sie sind auch in den Blüten enthalten, allerdings in einer viel höhere Konzentration. So kann man sich aussuchen, welchen Teil der Pflanze man wie verwenden möchte. Dank dieser Verbindungen wirken Malven vor allem antimikrobiell und lokal entzündungshemmend, was beispielsweise der Haut, den Atemwegen und den Ausscheidungsorganen zugute kommt.

„Man nimmt an, dass diese pharmakologische und biologische Aktivität der Pflanze auf das Vorhandensein von Anthocyanidinen, Naphthochinonen, Flavonoiden oder schleimigen Polysacchariden zurückzuführen ist, die in großen Mengen in den Früchten, Blüten, Blättern und Wurzeln der Pflanze vorhanden sind“, schreibt das NCBI (National Center for Biotechnology Information). In dem von hindawi.com veröffentlichten Text heißt es weiter: „Studien haben gezeigt, dass es durch seine antioxidative, entzündungshemmende und krebshemmende Wirkung, seine wundheilende Aktivität, seine hepatoprotektive, antinozizeptive und antimikrobielle Aktivität einen potenziellen Nutzen für die Gesundheit hat.“

Die Wilde Malve: Blätter zum Baden und Gurgeln

Die Malve ist ein zwei- oder mehrjähriges Kraut mit schönen violetten Blüten und hat eine ganze Reihe von Namen bekommen. Für die einen ist die Wilde Malve (Malva sylvestris) Johannis-Pappel, für die anderen Hasenpappel, Käslikraut oder Rosspappel. Diese Vielzahl von Namen zeigt, dass es sich um eine weithin bekannte und begehrte Pflanze handelt. Wie könnte es anders sein, schließlich greifen wir mehrmals im Jahr zu dieser Heilpflanze.

Sehr häufig werden die Blätter und Stängel zur Zubereitung von Heilbädern verwendet. Sie haben die Fähigkeit, die Haut zu regenerieren, Ekzeme oder Akne zu lindern, Wunden zu heilen und Juckreiz zu lindern; sie werden auch bei atopischer Dermatitis bei Kleinkindern empfohlen. Auch in ähnlichen Fällen und bei Gicht, einer sehr schmerzhaften rheumatologischen Erkrankung, sind Malvenumschläge zu empfehlen.

Natürlich ist die Malve auch ein beliebtes Gurgelmittel. Die wissenschaftlichen Studien (und die Erfahrung von Kräuterkundigen) beschreiben ihre starke antibakterielle Wirkung, die bei Entzündungen im Mund- und Rachenraum eingesetzt wird. Das Malvengurgeln ist den Menschen, die ihren Lebensunterhalt mit der Stimme verdienen, sehr gut bekannt. Wenn man ein Getränk aus getrockneten Blättern und -zweigen der Wilden Malve trinkt, dann sollte man daran denken, dass diese eine geringere Konzentrationen an Wirkstoffen enthalten als die Blüten. Daher empfehlen wir eben diese für die Zubereitung von Tee.

Die Mauretanische Malve: Blumen für die Teekanne

Die Mauretanische Malve (Malva mauritiana) ist der Wilden Malve ziemlich ähnlich. Da sie jedoch große, rosa-violette Blüten hat, wird sie häufiger als eine Zierpflanze angebaut. Und wie Sie sich denken können, sind die Blumen ein sehr starker Partner für jeden, der Entzündungen loswerden will.

Beim Trinken des leicht süßlichen Aufgusses aus den Blüten wird eine große Menge an Schleimstoffen in den Körper abgegeben, die ein starkes Potenzial zur Desinfektion, Heilung der Schleimhäute und zur Beschleunigung ihrer Genesung haben. Es wird daher bei Entzündungen der oberen Atemwege, Husten, Magenreizungen, Verdauungsstörungen, zur Unterstützung der Leberfunktion und zur Schmerzlinderung eingesetzt. Ein Tee aus Malvenblüten wird von Menschen zubereitet, die unter Migräne oder Zahnschmerzen leiden. Die Einnahme ist sinnvoll, um Angstzustände zu vermeiden und einen erholsamen Schlaf zu gewährleisten.

Sie werden von der Farbe des Tees überrascht sein, wenn Sie ihn zubereiten. Sie ist nämlich blau. Wenn man ein paar Tropfen von Zitrone hinzufügt, färbt sich der Aufguss sofort rosa. Sie können die Blüten aber auch als essbare Dekoration für Torten, Gemüsesalate oder Sandwiches verwenden.

Einige nützliche Rezepte

Ein Heilbad aus Blättern und Zweigen der Wilden Malve

Gießen Sie etwa 5 Esslöffel mit 2 Liter heißem Wasser auf und lassen Sie es für 30 Minuten ziehen. Gießen Sie den Aufguss in ein Bad mit Körpertemperatur. Der Aufenthalt in der Badewanne sollte nicht länger als 15 Minuten sein. Wischen Sie sich danach nicht ab, sondern wickeln Sie sich in einen Bademantel und legen Sie sich unter eine Decke.

Ein Umschlag aus Blättern und Zweigen der Wilden Malve

Gießen Sie 1 Esslöffel mit 250 ml kaltem Wasser auf und lassen Sie es 2 Stunden lang stehen. Danach abgießen, leicht erwärmen (nicht kochen!) und als Umschlag auf die betroffenen Stellen legen.

Mauretanische Malvenblütentee

Gießen Sie 2 Teelöffel mit 250 ml kochendem Wasser auf und lassen Sie den Tee 8-10 Minuten ziehen. Anschließen durchseihen und 2-3 Mal am Tag trinken.

 

Quellen
https://www-ncbi-nlm-nih-gov.translate.goog/pmc/articles/PMC3586856/?_x_tr_sl=en&_x_tr_tl=cs&_x_tr_hl=cs&_x_tr_pto=nui,op,sc
https://www-hindawi-com.translate.goog/journals/ecam/2021/5548404/?_x_tr_sl=en&_x_tr_tl=cs&_x_tr_hl=cs&_x_tr_pto=nui,sc

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